Von der Absprungrate, Page Speed, httpS und so…

Es ist Freitag und mir bleibt gerade die Zeit ein paar Zeilen zu den (meinen) Themen dieser Woche niederzuschreiben. Irgendwie fing schon alles vor einer Woche, am letzten Freitag, den 15.10.2011 an, war es doch dieser Freitag an dem der böse, böse Panda mal wieder durch das Land fegte und unsere guten alten Serps ein wenig aufpolierte. Wenn ich mir die vermeidlichen Gewinner & Verlierer des zweiten Panda-Updates so anschaue, muss ich wohl oder übel zugeben, dass ich zuvor von 98% der Seiten noch nie etwas gehört oder gesehen habe – In diesem Punkt hatte das Update wohl etwas Gutes, konnte ich doch ein paar neue Seiten zum Lachen & Staunen entdecken.

Wie dem auch sei, kaum wurde von der Neuordnung berichtet, ging auch schon das Analysieren, Mutmaßen, Rätseln und Kombinieren los – Ich frage mich gerade, wie hoch wohl der prozentuale Anteil der vier Zustände im Schnitt bei den Personen ist, die sich mit der Materie der Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen versuchen…? Egal, denn um den kleinen süßen Panda geht es auch gar nicht, jedenfalls nicht in erster Instanz. Wenn überhaupt, laden wir ihn zwischendurch als Zeugen ein.

Die Absprungrate – Mythos oder Wahrheit?

Ich gehe einmal davon aus, dass jeder von uns weiß, was A) die Absprungrate ist und B) wie diese berechnet wird. Nicht? Gut, dann folgen hier zu aller erst zwei, drei Definitionen der Absprungrate oder der Bounce Rate, wie es so schön heißt, wenn man seinem Gegenüber ein wenig imponieren möchte. Fangen wir an mit der Definition von uns Google himself:

Die Absprungrate ist der prozentuale Anteil von Zugriffen auf nur eine Seite oder von Zugriffen, bei denen die Besucher Ihre Website bereits auf der Einstiegsseite (Zielseite) wieder verlassen haben. Verwenden Sie diesen Messwert als Maßstab für die Besuchsqualität. Eine hohe Absprungrate weist in der Regel darauf hin, dass die Einstiegspunkte zur Website von den Besuchern als nicht relevant angesehen werden. [Google – Was bedeutet Absprungrate?]

Klingt doch einleuchtend, oder nicht? Und was sagt das Kompendium der Allwissenheit zu dem Thema:

…definiert die Bounce Rate (Absprungrate) als Anteil an Websitebesuchen mit nur einem einzelnen Seitenaufruf. [Wikipedia – Bounce Rate]

Da ein einziger Satz für die Maßstäbe von Wikipedia ja selten ausreicht, wurde die Definition noch um die Erklärung von Avinash Kaushik erweitert, der da sagt:

…zählen zu den Bounce-Besuchen auch Kurzbesuche von 5 bis 10 Sekunden. Ein Kurzbesuch bedeutet, dass die Besucher der Website nicht weiter motiviert sind, tiefer in das Angebot der Website einzusteigen. [Wikipedia – Bounce Rate]

Traumhaft, einfach nur traumhaft. Wir wissen jetzt also, was eigentlich die Absprungrate ist – nämlich genau diejenigen Besucher, die auf Anhieb finden, was sie suchen. Gutscheine zum Beispiel oder eine Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeit etc. und asap diese Seite wieder verlassen. Moment – …die Seite verlassen? Wohin? Zurück zu den Serps? In einen Shop? Auf irgendeine verdammte verlinkte Seite, nur um irgendeine erzwungene freiwillge Handlung auszuführen? ARRGHH!!! Der Besucher war nur 6 Sekunden auf der Seite, bevor er sie wieder verlassen hat! WAAAS??? Diese Seite kann nicht gut sein! Weg damit! Ab mit ihr in den Schlund der Serp-Hölle, oder zu Bing & Yahoo – Egal, nur weg damit!

Seht ihr, ganz so einfach ist das mit der Absprungrate nun auch nicht. Denn mit einer hundertprozentigen Sicherheit gelten für Landing-Pages und conversionoptimierte Seiten andere Regeln und prozentuale Maßstäbe, wie für reine Informationsseiten.

Der Faktor Zeit

Nur welche? Und wer macht die? Google? Ahh ok, na dann brauch ich ja nur Analytics und schwups hab ich meine Absprungrate, oder nicht? Ganz ruhig, kleiner Webmaster, der du da gekommen bist, mit einem Köpfchen voller Fragen. Die Messung der Besucher und deren Absprünge via Google Analytics sind sicher ein guter Anfang und der erste Schritt, um ein wenig zu verstehen, was „die Besucher“ eigentlich auf „unserer Seite“ machen. Nur einfach den Code einbinden und dann abwarten wird dem normalen Webmaster eher graue Haare und eine Menge an Verzweiflung bringen, aber keinesfalls die Visualisierung einer realistischen Bounce Rate – Verzeihung, ich meinte natürlich Absprungrate. So sind mit dem 0815-Code Werte von weit über 60% keine Seltenheit. Das Problem liegt in der Definition: Google misst die Rate lediglich anhand des einmaligen Seitenzugriffs ohne zeitliche Beschränkung, während Avinash Kaushik (einer der Analytics-Gurus unserer Zeit) den Faktor Zeit mit ins Spiel bringt. PLONK! Was sagt uns da unser menschliches Verständnis? Schon aufgrund dieser beiden Definitionen liegt die Spanne in der Berechnung der Absprungrate jenseits von Gut und Böse. Denn wenn ich mir lediglich einen Artikel einer Seite durchlese und danach wieder zu den Suchergebnissen oder meiner Ursprungsquelle zurückkehre, haben wir was? Einen ABSPRUNG!

Gut, also bringen wir dem Code die zeitliche Komponente bei der Berechnung des Wertes bei,  indem wir den asynchronen Analytics Code einfach um folgende Zeile erweitern:

setTimeout(‚_gaq.push([\’_trackEvent\‘,\ ‚NoBounce\‘, \’Over 10 seconds\‘])‘,10000);

Die Erweiterung für den alten Code erspare ich mir an dieser Stelle aus dem gleichen Grund, warum ich keine Seiten für den IE6 optimiere: Beide sind einfach nur alt! Kurz zur Erklärung des Codes, owbohl ‚No Bounce‘ & ‚Over 10 Seconds“ sollten eigentlich ein Selbstgänger sein. Jedenfalls werden ab der Verwendung der Zeile nur noch die Besuche kumuliert, welche 10 Sekunden und weniger betragen. BHÄÄÄMM!!! Die Einteilung in die 10 Sekunden Marke obliegt der Definierung von Avinash Kaushik und ist – neine sollte – je nach Art der Webseite angepasst werden! Wie sich der kleine Schnipsel auf die Bounce Rate auswirkt sieht man auf folgendem Bild sehr deutlich:

Gut, doch worauf wollte ich jetzt eigentlich hinaus? Ach ja, die Absprungrate als Ranking Faktor und als Erklärung, warum einige Seiten zu den Verlierern oder Gewinnern des Pandas2.0 gehören. Muss ich da jetzt wirklich noch mal darauf eingehen? Einfach ausgedrückt besteht zwischen dem Grund des Besuchs einer Seite und deren Rückkehr zu Quelle mehr als nur ein Wert, der die alleinige Aussage über die Qualität der Webseite trifft. Den Wert der Absprungrate als Kriterium für ein erfolgreiches Ranking zu nehmen ist mitunter ein wenig waghalsig. Auch die – je nach Seitenart – unterschiedliche Berechnung und verschiedenen Definitionen zeigen das der Wert zu UnAussagekräftig ist, als das er über Gedeih und Verderb einer Seite entscheiden kann.

Ich sehe den Wert eher als repräsentatives Sprachrohr des Ökosystems „Domain“ an und lerne über die verschiedenen Facetten, Aussagen & Wünsche der Besucher meines Systems, anstatt den Wert auf Keyword-, Branchen- oder Konkurrenz-Ebene zu betrachten.

Auf eines hat mich am gestrigen Abend Kevin Wagner aka seomedial noch aufmerksam gemacht. Nämlich die Möglichkeit, als eingeloggter Nutzer, Domains grundlegend zu blockieren, sollten diese nicht hilfreich gewesen sein. Wenn ich mir jetzt 1000 Fake-Google Profile erstelle und großflächig meine Konkurrenz blocke…. öhm? Nein, ich denke nicht. Vor allem betrifft es ja nur die personalisierte Suche.

More Speed, More Fun

Jedenfalls resultiert aus schnelleren Seiten eine geringere Absprungrate, gerade was den mobilen Sektor angeht. Ich weiß gar nicht, wie viele Seiten ich mit unterwegs NICHT angeschaut habe, weil mir die Ladezeit schlichtweg zu lang war. Mal ganz ehrlich, da sitzt man in der Bahn, im Bus oder steht einfach nur so rum und bevor man von wildfremdem Menschen wie ein totes Eichhörnchen mit dem Stock angestupst wird, schaut man lieber mal auf Twitter oder dem FeedReader, was es soNeues gibt – An dieser Stelle mal ein ganz fettes, dickes und lautes YEEEAAAAHHH! für alle die ihre kompletten Artikel in den FeedReader speisen und ihn so für jeden einfach und schnell mobil lesbar machen! Danke, Danke, Danke!!! Alle anderen? Joa, kommt drauf an, wie fix eure Seite lädt und mir den Inhalt zeigt. Sollte jedoch eine Stop des Busses, der Bahn oder Sonstiges dazwischen kommen und eure Seite bis dato noch nicht fertig sein, tja dann war es das in 90% aller Fälle. Deshalb: More SPEED, More FUN! Für alle von uns.

Nochmal zurück zu der Bounce Rate und dem Speed: In der mobilen Suche korrelieren diese Werte sicherlich miteinander und daher sollte der Faktor Ladezeit, mehr aus Gründen der Usabillity, als als Argument für gute Platzierungen innerhalb der Suchergebnisse gesehen werden. Auch wenn letztendlich alles in irgendeiner Form zusammenhängt und sich hier und da vllt ein Promill an mehr Trust herausholen lässt, so geht es doch mehr um das Produkt an sich. Laut Aussagen von dem Herrn Cutts wirkt sich die Ladezeit momentan auf 1/1ooo Seiten im Netz aus. Eine von Tausend? Schon mal bei einer Suchanfrage bis Seite 100 durchgearbeitet? Ja? Na dann war dabei mindestens eine Seite, die von ihrer Ladezeit profitiert hat. WOW. Mich würde vielmehr der Wert im mobilen Sektor interessieren, denn bei einer reinen Desktop-Suche sehe ich die Ladezeit nicht wirklich als relevant an, da ich eh mehr als eine Seite per Rechtsklick in neuen Tabs öffne. Und je nachdem, was noch so im Hintergrund läuft und die Leitung beansprucht, sind gelegentliche Timeouts beim Laden der Seite schon mal drin. #wayne?

Und auch wenn ich sehe, dass mir die Tools zur Messung und Optimierung des Page Speeds vorschlagen, ich solle mich doch einmal um die Optimierung des googleads.g.doublecllick.net-Codes machen, komme ich ein wenig ins Grübeln. Also, lediglich eine von Tausend Seiten erfährt eine Beeinflussung des Rankings aufgrund der Ladezeit und 900 von Tausend SEO-Agenturen erzählen ihren Kunden, dass sie unverzüglich und am besten schon gestern die Ladezeit ihrer Seite verbessern müssen, ansonsten könne man nicht hundertprozentig effektiv arbeiten. Es gibt unzählige andere Gründe, sich der Ladezeit einer Seite anzunehmen, dass Ranking ist dabei aber sicherlich das Letzte, was ich im Kopf habe…

httpS oder „Wo sind die Suchanfragen?“

Also, ich musste ja schon ein wenig schmunzeln, als ich die Meldung las, dass Google die Suche für eingeloggte Nutzer global auf https ausrollen will. Es geht um die Sicherheit und den Schutz der Nutzer. Alles soll besser, verträglicher für Mensch um Umwelt gemacht werden und es sollen weniger Rückschlüsse über Suchanfrage und suchendes Individuum gezogen werden können. Ok, ich bin dabei! Doch wer fängt keine 5 fünf Sekunden später wieder an zu heulen? Die SEOs… Ok nicht alle und eigentlich auch nur die, die seit jeher nichts anderes tun, als Suchanfragen auswerten und darauf optimieren – Da ist in etwa so oldskool wie … den Erfolg einer Seite einzig und allein von den Keywordpositionen auszumachen. Nicht jeder Nutzer der Suchmaschine ist eingeloggt oder im Besitz eines Google-Kontos, also immer ganz ruhig bleiben.

Fakt ist, soweit ich das richtig im Kopf habe, dass die TOP1000 Suchanfragen der letzten 30 Tage weiter über die Webmaster-Tools einzusehen sind. Aber das sind doch nur Näherungswerte und auch nicht alle Werte? Nein, ich will aber das Alte wieder haben mit allen Daten, sonst… Sonst was? Fängst du an zu arbeiten? Nimmst den Blick weg von Suchanfragen und hin zu den Besuchern? Deinem Umfeld? Oder sogar deiner Seite? OMG!!! Nutzer des Google Keyword-Tools haben schon seit Jahren das Problem, dass sie hauptsächlich mit gerundeten möglichen Werte arbeiten und wo ist das Problem? Aber wir sind SEOs und wir helfen Google ja auch mit unserer Arbeit! JOOOAAAA und genau deswegen muss Google jetzt den armen Panda loslassen, um eure heilige Arbeit ein wenig ins rechte Licht zu rücken. Manchmal frage ich mich echt, ob die Leute das, was sie sagen, eigentlich ernst nehmen? Als ob Google als Unternehmen für eine Jobgarantie von Suchmaschinenoptimieren zuständig ist? Ich glaube, ihr seid schlichtweg zu sehr verwöhnt worden und anstatt einmal ein wenig nachzudenken, IST-Bestände zu hinterfragen (sie möglicherweise sogar zu zerlegen) um sie anschließend unter anderer Betrachtungsweise wieder zusammenzusetzen, schaut ihr in eure tollen kostenlosen und kostenpflichtigen Tools und arbeitet stupide, wie gewohnt auf ein Ziel hin. Frühzeitiges Handeln unerwünscht, es könnte ja etwas schief gehen oder wohlmöglich besser und effizienter funktionieren, als vorher. Oh My God Daisy, hast du wirklich geglaubt, Donald und Gustav wären die einzigen Erpel da draußen?

und sonst so?

fällt mir auf das Google Plus in letzter Zeit ein vermehrtes Aufkommen von Titten, verpixelten alten Männern und Firmenlogos verzeichnet? Dazu noch die Meldung, dass der Klarnamenzwang aufgehoben werden soll? Also dürfen wir in Zukunft mit nochmehr Spammern, Fakes und zusätzlich noch Kindern rechnen?!? Google Plus ist tot, es lebe Google Plus – Zeit für ein neues Social Network!

Ach ja – und noch was zum kleinen niedlichen Pandatierchen. Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass so ein Panda aus den Farben schwarz und weiß besteht? Schwarz/Weiß, Gut/Schlecht, TOP10/Nirwana? Viel Spielraum bleibt da nicht, wenn es um die Einstufung und oder Kategorisierung von Webseiten, deren Inhalt und deren Nutzen geht. Und wo ich gerade wieder einmal bei dem Update bin, frage ich mich insgeheim, wann denn einmal meine Suchergebnisse betroffen sind? Ich habe das Gefühl, dass die Updates weniger für die eigentlichen Nutzer gemacht werden, sondern eher um jammernde SEOs ein wenig auf Trab zu halten.

Da war ja noch dieser eine Vorfall mit den Richtlinien für die Google Quality Rater. Jedenfalls erblickten diese hier und da immer mal wieder für kurze Zeit die Welt des WorldWideWebs. 125 Seiten darüber, wie ein Quality Rater Webseiten einzustufen und zu bewerten hat. Ein durchaus sehr interessantes Stück Papier, gerade wenn man auf der Seite des Webmasters steht. Und Eines sei abschließend noch gesagt: Die Richtlinien lassen definitiv mehr Spielraum, als das es Schwarz & Weiß erahnen lassen…

So viel zu dieser Woche & ein schönes Wochenende wünsch ich euch : )

About whit3h4t

Lars Nutzenberger (Google+) | 1980er | Hamburger | CEO | EX-SEO | Blogger | Nerd | passionierter Linkdieb und OnPage-Nörgler | Gegen den Strom Schwimmer | Studienabbrecher | Googlefreund | Teufelskerl & Freund

Comments

  1. Hallo Lars,

    wie Du ganz richtig schreibst, die Absprungrate ist ein Thema für sich. Gerade die Art der Anfrage (Keyword) ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, denn wenn ich nur eine Information suche, kann ich diese auf einer gut strukturierten Seite auch in unter 10 Sekunden finden und meine Suche/Besuch war eigentlich erfolgreich.

    Wenn ich also bei Keywords wie „Foto Produkt XY“ oder „Breite Schrank XY“ eine hohe Absprungrate habe, sagt das überhaupt nichts über die Qualität meines Contents oder Angebots aus.

  2. Ich finde ja deine Einleitung zu diesen Artikel wieder mal echt der Hammer, mir fehlt die Zeit um nur ein paar Zeilen zu schreiben. Was definierst du unter ein paar? 🙂 Ich finde das der Artikel echt lang geworden ist und irgendwie hatte dich das rum Gejammer über das Pandaupdate sehr inspiriert, in diesem Beitrag. Aber in diesem Sinne nochmal vielen Dank für den Googlehack und einen schönen Sonntag noch. Grüße Nico

  3. whit3h4t says:

    Moin Nico,

    danke für die Worte und ja ich hab halt eine Woche lang gesammelt und dann alles an einem Stück veröffentlicht. Immer nur diese kleinen Artikel nerven ja auch mit der Zeit, so hat man was für das Wochenende :). Ein paar Zeilen? Also… Ach egal… Letzten Endes sind es ein „paar“ Zeilen mehr geworden.

  4. Gibt zu, du machst das alles nur für Google! 🙂 Wenn die Tante Google auch Artikel listen würde, welche nur 150-200 Wörter hätten … dann könnte man dies auch so machen. Ich fand am Ende, die Aussage sehr lustig, da ich beim Anfang vom lesen weniger erwartet hatte. Dennoch ein sehr schöner Artikel … Grüße Nico

  5. whit3h4t says:

    Ach Google listet auch Artikel mit wenig Wörtern, dass hatte damit gar nichts zu tun :D. Nur muss mal einmal im Monat auch mal mehr schreiben um geistig nicht völlig zu verstumpfen und der Kreativität ein wenig freien Lauf zu lassen..

    Einen schönen Sonntag noch

  6. Naja ich habe die Erfahrung gemacht, dass Artikel mit 150-200 Wörter relativ schlecht ranken, wenn es schon ein paar Seiten zu dieser Thematik gibt. Erhöht man nun die Wortzahl gegenüber die Konkurrenz, dann sieht es schon ein wenig besser aus. Anschließend noch ein paar Links drauf und es geht nach vorne. Hast du weniger Text, benötigt man mehr Links. Hat man mehr Text, benötigt man meist weniger Links. Das sind meine persönlichen Erfahrungen, die ich bei vielen Webprojekten schon gesammelt habe.

  7. whit3h4t says:

    Moin Nico,

    im Grunde genommen ist es immer eine Frage der Domain, des Themas und der Konkurrenz… Es gibt Bereiche im Internet da macht es keinen wirklichen Unterschied ob du 300, 500 oder 1.000 Wörter schreibst – Da richtet sich alles nach dem Trust der Domain und den eingehenden Links.

  8. Das stimmt, aber ich würde mal behaupten von 1000 Keywords sind das maximal 70-90 Stück (wenn nicht sogar weniger), wo dies so der Fall ist. Dies sind häufig Single Keywords, sobald es ein Combo Keyword ist, sieht es meist anders aus. Ich behaupte mal das du bei diesen Artikel auf kein Single Key aus bist 🙂 Hier geht es dir mehr um die LongTails mit den kleinen Panda und der Absprungsrate, oder? xD Grüße Nico

  9. whit3h4t says:

    Denke 10% kommt hin – Hier? Auf dieser Domain? Nein, also hier bin ich gänzlich frei von irgendwelchen KW-Zielen. Hier wird einfach nur geschrieben, analysiert und auf anderen Domains fortgeführt …

  10. Manometer, du schreibst vielleicht Monsterartikel. Aber es hat sich gelohnt, die Zeit dafür zu investieren. Unterhaltsam und sehr informativ … Hut ab.

    Der niedliche kleine Bär hat sicher schon den ein oder die andere um den Schlaf gebracht und Albträume hervor gerufen. Und Panda 3.0 holt sich bestimmt auch noch den Rest der Webworker, denen grundlegende Informationen fehlen oder die versuchen, Google auszutricksen.

    Schönen Wochenanfang wünsch ich…

  11. whit3h4t says:

    Moin Uwe,

    den schönen Wochenanfang geben ich gerne zurück und was den Umfang angeht… Geplant war das nicht wirklich sondern entstand eher beim schreiben.

  12. Habe mich immer über meine Absprungrate gewundert, bei mir kommen halt viele über Twitter, FB etc direkt auf einen Artikel lesen den und schwupp sind sie wieder weg. Das ist für Google schon ein Absprung..

  13. Ist schon ein bisschen älter, ich weiß 🙂 Ich tendiere dazu zu behaupten, dass die Absprungrate bei Shorttail mehr berücksichtigt wird, als bei Longtail Keywords. Ist bislang nur ein Gefühl, mal gucken ob und wie ich das bestätigt kriege 🙂

  14. Die Absprungrate wird ja wohl immer ein Problem bleiben. Wie gut eine Website auch sein mag oder welche Tricks man auch verwendet um Sie zu vermindern.

    Nehmen wir einmal an Jeamd will irgendetwas wissen und gibt einen Suchbegriff bei Google ein. Er sieht sich ein paar Websites an und sieht in Sekundenschnelle dass dort nicht steht wonach Er sucht. Dann gibt Er wieder einen anderen Suchbegriff ein und das Ganze wiederholt sich. Die hohe Absprungrate hat ihre Ursache dann nicht in der Qualität der Websites sondern in einem falschen Suchbegriff. Wieviele unterschiedliche Suchbegriffe wird der durchschnittliche Benutzer brauchen bis Er gefunden hat wonach Er sucht?

  15. Aus meiner Sicht ist Absprungrate, zumindest die von Google ermittelte, ein ungenauer Faktor. Gerade im Bereich Affiliate-Marketing muss dieser zwingend mit einem Tracking verbunden werden, da User oft binnen weniger Sekunden von den Serps über die Webseite auf den Affili Partner wechseln und somit die Absprungrate fast immer bei 100% liegt. Tatsächlich sind nicht an Trackings gebundene, geringe Absprungraten bei Affiliseiten eher ein Zeichen für eine mangelnde Struktur, da der User die Information nicht schnell findet. LG, Mike

  16. Hallo Lars,

    guter Tipp mit der tatsächlichen Bounce-Rate. Ich habe den oben genannten Code gleich verbaut. So wie du ihn geschrieben hast, hat er aber leider nicht funktioniert. Funktion hat er anscheinend nur, wenn man vorher noch Escaped:

    setTimeout(‚_gaq.push([\’_trackEvent\‘, \’NoBounce\‘, \’Over 10 seconds\‘])‘,10000);

    Dann läuft er zumindest bei mir einwandfrei!

    Beste Grüße,
    Yannick

  17. whit3h4t says:

    @Yannick,

    danke für den Hinweis… Jetzt weiß ich wenigstens, wo der Ursprung des Fehlers lag^^ Ich hatte den Fehler irgendwie verschleppt und mich schon gewundert warum der Code fehlerhaft war 🙂

  18. gerne, nix zu danken 😉

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  1. […] ist nichts neues und wurde auch diversen deutschsprachigen Weblogs beschrieben (z. B. hier und hier). Alle diese Artikel basieren auf diesem Artikel aus dem Jahr […]

  2. […] bis Ihr den Inhalt Eurer Webseite zumindest grob erfasst habt…Bounce Rate – was ist das?Von der Absprungrate, Page Speed, https und so…Eine realistische Bounce Rate in Google AnalyticsEure SEO-united.de Blogger Tweet window.___gcfg = […]

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