Google Doodle zum Geburtstag?

Erst am letzten Samstag hatten wir das vergnügen uns an dem zweiten interaktiven Google Doodle zu erfreuen. Und kaum sind ein paar Tage vergangen, da haut Google ein Doodle der Marke Über-Interaktiv heraus. JavaScript heißt das Stichwort und Bälle sind das Mittel zur Interaktion mit dem Nutzer. So wurde also kurzerhand das gewöhnliche Google-Logo durch dieses doch eher ungewöhnliche Doodle ersetzt. Ungewöhnlich in dem Sinn, das Doodles eigentlich noch den Klick auf das Logo ermöglichen um die nötigen Informationen über das Thema zu erhalten – doch dem ist heute nicht so. Ein Klick auf die Bälle und das Logo hüpft, springt und bewegt sich je nach Interaktion des Nutzers.

Das Google Doodle besteht komplett aus JavaScript und zeigt eine schöne Alternative zum herkömmlichen Flash was in Zukunft möglich sein wird, sofern alle Browser die Fülle der Möglichkeiten unterstützen. Dabei ist das Google Doodle aus reinem JavaScript  konstruiert, die Bewegungen werden mit Hilfe von mathematischen Formeln wiedergegeben. Die Bewegungen wiederum laufen über ein JavaScript, welches die Maus- und Browserbewegungen erkennt und die Reaktion auf die Buckyballs überträgt. Gut zu erkennen sind die Bewegungen der Bälle im Quelltext.

Das sehr interaktive Logo von Google heute wird sicherlich eine Ausnahme bleiben, da es mit der Zeit doch ein wenig hektisch wird wenn die Bälle bei jeder Maus- und Browserbewegung herumtollen und hüpfen. Dennoch gibt es einen schönen Einblick in JavaScript und zeigt sicherlich eine kleine Steigerung des Doodles über die Fullerene vom letzten Samstag zu den Buckyballs.

Geburtstags-Doodle – Des Rätsels Lösung?

Ich war gerade mal in der Vergangenheit zu Gange und da ist mir dank search engine land doch folgendes wieder auf den Schirm gekommen: Google feiert alljährlich seinen Geburtstag am 7. oder 27. September – So war es jedenfalls die letzten Jahre. Sollte es also heute keine Erklärung seitens Google zu dem Doodle geben und das Google-Logo am 27.09.2010 sein übliches Erscheinungsbild haben, wissen wir spätestens dann was der Grund für das Doodle war. Nichts weiter als das Geburtstags-Doodle 2010. Im Nachhinein wohl die wahrscheinlichste Erklärung ;)

Google Doodle UPDATE

So, mittlerweile sind ein paar Stunden um und die “bösen” Kommentare häufen sich im Backend. Also werde ich kurz erläutern was hier heute geschah. Als ich heute morgen auf google.de gelang, erfreute mich das Doodle eine kurze Zeit. Ich dachte mir “yeah” und bekam auch gleich eine Email von gutefrage bezüglich des Doodles. Ok dachte ich mir, schauen wir doch mal wie viel Traffic man über die Ratgebercommunity so anscheffeln kann. Nur was schreiben wenn noch keiner etwas geschrieben hat? Ich schrieb also drauf los, zeitweise war ich gedanklich noch bei den Fullerenen, was auch dazu führte das ich anfangs noch von Buckyballs schrieb. Wirklich durchgelesen habe ich mir den Artikel nicht mehr und schickte ihn einfach über den Äther in der Hoffnung ein paar Klicks einzusammeln.

Gut, mit der Resonanz danach hatte ich nicht wirklich gerechnet: ReTweets, kopierter Content, kopierter und abgeänderter Content, Pingbacks, Backlinks … Eine schöne Suppe ist dabei entstanden … Aber schön wenn man drauf reagieren kann.

Mittlerweile ist der Artikel zweimal überarbeitet worden: Thema, URL, Textstellen wurden verändert und ein wenig angepasst um dem Rätsel des heutigen Google Doodles ein wenig näher zu kommen. Eine komplette Auswertung des Traffics und der sonstigen Geschehnisse folgt in den nächsten Tagen …

Aktualisiert am 7. September 2010

5 Kommentare

  1. Das heutige Doodle hat rein garnichts mit Buckyballs zu tun.

  2. Da hast du Recht Kai. Ich weiß auch grad nicht wie ich auf die Buckyballs vom Samstag gekommen bin^^ Aber schön das es sonst keinem anderen aufgefallen ist ;)

  3. Hallo
    Der Buckyball hat sehr wohl etwas mit den heutigen “bunten Punkten” zu tun .. Beide Doodles sind Hinweise auf phänomenale Entdeckungen in der Quanten-Physik .. Am Samstag war im Google-Logo ein aus Kohlenstoffatomen bestehendes Fulleren-Molekül zu sehen .. Das dieses erstmals auch interaktiv war ist wichtig und und kein Zufall. Sondern in der Logik des Rätsels begründet. Man konnte das Doodle wie üblich anklicken um Informationen zu erhalten .. Damit war das Rätsel aber nicht beendet, wie viele meinten. Denn bei allem was man über den Buckyball und Fullerene im allgemeinem erfährt, z.B. das es grosse Kohlenstoffverbindungen mit besonderen Eigenschaften sind .. Lenkt etwas völlig ab von der Tatsache, das es Fullerene waren an denen erstmals in der Geschichte der modernen Physik sogenannte Quanten-Beugungs-Effekte auf Molekular-ebene nachgewiesen wurden .. Damals eine “Unglaubliche” Entdeckung .. Nahm man doch vorher an das ein Wellen-Charakter-Verhalten von Teilchen ein Phänomen sei, wie man es bisher nur auf Quanten-Ebene beobachten konnte z.B. bei Photonen (Licht-Spalt Experimente). Und das obwohl ja ein Molekül dieser Größe bereits ein “fester” Partikel ist den man quasi anfassen (“anklicken”) drehen und bewegen kann. Deshalb der interaktive Buckyball im Google Logo.
    ..Beim heutigen Doodle haben wir es hingegen mit auseinanderflüchtenden bunten Punkten zu tun, die sobald man sich ihnen auch nur nähert in Unruhe geraten. Und nicht nur das. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man auch das die einzelnen Punkte (“Teilchen”) auch noch in hüpfenden “Wellen”-Bewegungen hin und her schwingen .. Dieses “simulierte” Phänomen ist aber typisch und sehr charakteristisch für das Verhalten von Quanten ( “Heisenbergsche Unschärfe Relation”). Darauf verweist Google heute kryptisch. Teilchen haben nämlich auf Quantenebene die seltsame Eigenschaft sich jedweder Beobachtung und Erklärung zu entziehen .. Genauso verhält sich das heutige Doodle .Also genauso wie ein Teilchen innerhalb des Planckschen Wirkungsquantums. Echt clever Google .. bin gespannt was da noch kommt. Vielleicht ein 32Q-Bit Quantencomputer “???” :-)
    Tchüssy”

  4. Wow wave_dog,

    ich bin überrascht und erfreut über ein Kommentar diesen Ausmaßes. Respekt zu deinen Erklärungen und die Theorie über ein “mehrstufiges” Doodle gefällt mir. Die Wellenbewegungen und die damit mögliche Verbindung zur Quantenphysik sind mir bis dato gar nicht mehr in den Sinn gekommen (Ich denke ich bin einfach zu lange aus dem Fach raus).

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wann die Lösung von Google selbst kommt, es wurde ja schon angekündigt das es die Tage eine Erklärung/Auflösung geben wird. Mal sehen wie nah man denn an der Lösung dran war ;)

  5. Yep
    auch wenn sich dann im Nachhinein
    meine Theorie als die abstruseste und weit entfernteste von der Auflösung zeigt (wovon ich mal ausgehe)
    könnte ich es mit der Wahrscheinlichkeits-Unvermutbarkeit der Quantenwelt erklären /begründen und wär trotzdem fein raus..

    P.S Aber ‘nen Q-bit -rechner könnt schon mal Jemand bauen” :)

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