Social Media ein Muss? – Webmaster Friday

Es ist Freitag – Webmaster Freitag, um genau zu sein – und Mirco stellt uns diese Woche die Frage: „Ist Social Media ein Muss?“ Ich denke diese Frage lässt sich nicht wirklich pauschal beantworten. Social Media wird mehr und mehr zu einem festen Bestandteil eines konstruktiven, sowie erfolgreichen Marketings und sollte somit keineswegs außer Acht gelassen werden.

Wer bin ich & wo ist meine Zielgruppe?

Die wohl wichtigste Frage nach dem Muss oder Sinn von Social Media (sowohl für sich selbst als Privatperson oder eine kommerzielle Marke), ist die Frage nach den eigenen Rezipienten. Wen will ich mit meinem Produkt eigentlich erreichen?

Wer seine Zielgruppe kennt und weiß, wo sich diese im Netz aufhält, für den gilt: „Sei dort präsent, wo sich deine Zielgruppe aufhält!“ Eigentlich ist damit die Frage nach dem Muss von Social Media schon beantwortet. Aber macht es überhaupt Sinn, sich dem kollektiven Wahn der Massen anzuschließen und sich für alles und jeden eine Fanpage bei Facebook oder einen Twitter-Account anzulegen?

Wie viel Social Media ist gesund?

Das Projizieren seiner selbst oder einer Marke im Internet, sollte im gesunden Maße geschehen. Eine fokussierte Ausrichtung auf den einen oder anderen Kanal  macht definitiv mehr Sinn, als der krampfhafte Versuch, das komplette Spektrum zu bedienen. Zudem sollte man auch nicht vergessen, dass eine größere Bandbreite an Social Media, einen größeren Aufwand zur Folge hat. Klar lässt sich der Arbeitsaufwand mithilfe von ReTweet und Share Buttons reduzieren, aber wer denkt:  „Ich binde hier und da mal einen Button ein und schon bekomme ich Traffic ohne Ende“, der irrt gewaltig. Ohne Aktivität und eigene Präsenz wird auch mit den besten Mitteln und buntesten Buttons nicht viel passieren.

Eigene Erfahrungen…

Wir haben auf unseren Destinationsblogs momentan beides, den Button für ReTweets & den Like-Button von Facebook. Dabei war zu beobachten, dass die Beiträge im Allgemeinen gut ankommen, während die Zahl der ReTweets im Gesamten doch sehr überschaubar ist. Dies ist auf zwei Umstände zurückführen. Zum Einen liegt unser Hauptaufgabenmerk ganz klar auf Facebook als Social Media Instrument, einfach weil die Konzentration unserer Zielgruppe dort am dichtesten ist. Somit haben wir immer eine Resonanz über die Beiträge (welche teilweise von uns selbst und von unseren Koordinatoren vor Ort kommen). Zum Anderen ist Twitter für unsere Zielgruppe einfach zu uninteressant. Die einzigen Rezipienten, welche wir momentan über Twitter erreichen, sind Agenturen, Reisebüros oder andere Reiseveranstalter.  Mittlerweile macht Facebook einen nicht zu vernachlässigen Teil an Traffic aus, den es gilt weiter zu steigern.

Fazit

Wie eingangs schon erwähnt, stellt sich vor der Entscheidung „Social Media – Ja oder Nein“  immer die Frage, wen man überhaupt erreichen möchte. Ist die eigene Zielgruppe in Social Media vertreten, ist Social Media ein Muss. Ansonsten kann man sehr schnell den Anschluss verlieren, was wiederum drastische Folgen haben kann. Aber Vorsicht: Das ganze Konstrukt des Social Media ist auch mit Vorsicht zu genießen. Gerade weil man präsent und für jedermann sichtbar ist, sollte man ohne gut durchdachte Strategie und grundlegendes Know-How nicht einfach ins offene Meer des Social Media springen. Die eigene (Firmen-)Präsentation nach Außen sollte wohl überlegt sein, um den Griff zum Rettungsring zu verhindern und mit Social Media langfristige Erfolge zu erzielen.

Aktualisiert am 2. Juli 2010

2 Kommentare

  1. der ping ist nicht angekommen – URL stimmt aber. Versuchs doch bitte noch mal manuell.

  2. Richtig: Social Media sollte zielgruppengerecht eingesetzt und genutzt werden.

2 Pingbacks

  1. [...] Whit3h4t legt den Fokus auf die Zielgruppe. [...]

  2. [...] wir Sie zum Ziel, ob sie wollen oder nicht. So oder so ähnlich verhält es sich auch mit dem Nutzen von Social-Media. Selbst wenn der Nutzer eigentlich kein Bedürfnis an einem Artikel hat, können wir ihn mit Hilfe [...]

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